Sternchens kleines Sammelsurium
Ein persönliches, buntes Allerlei mit Stubentigern, Gedichten, Rezepten, …


Stubentiger – Die fantastischen Vier …

Es war im Jahr 1995. Ich lebte mit meinem damaligen Freund in Cottbus und wir hatten beschlossen, unsere Zweisamkeit mit Hauskatzen zu komplettieren. Dass es Tiger aus dem Tierheim sein sollten war klar. Aber ich wollte auch zu gerne miterleben, wie Katzenbabys heranwachsen. Und so fragte ich im Tierheim nach einer ganzen Katzenfamilie.

Foto: Katzenmama Whoopie säugt ihre drei Jungen
Clerence, Sheila und Jerry (v.l.n.r.) schmeckts bei Mama Whoopie

Einige Wochen später kam der Anruf: vor dem Tierheim wurde eine Katze mit ihren Jungen ausgesetzt. Meine Frage nach der Größe der Familie wurde mir am Telefon mit »Drei« beantwortet. Und so fuhren wir zum Tierheim in der Erwartung, eine Katzenmama mit zwei Babys vorzufinden. Tatsächlich waren es dann aber drei – plus Mama!

Zum Zeitpunkt dieser Erkenntnis hatten sich die vier aber bereits in unsere Herzen gemaunzt (das ging ganz schnell). Platz genug hatten wir auch für vier. Und so adoptierten wir die Katzenmama und ihre kleinen Pelzbällchen, die damals gerade vier Wochen alt waren.

Foto: Drei Katzenbaby auf der untersten Treppenstufe
Die erste Stufe ist erklommen – die Eroberung des oberen Stockwerks ist bald geschafft

Seit dem 15. Juni 1995 sind Whoopie, Sheila, Jerry und Clerence vier der wichtigsten Aspekte meines Lebens. Wohin ich auch in meiner Wohnung gehe - es ist immer auch eine Katze in der Nähe. Und wenn es mir mal nicht gut geht, sind sie die besten Tröster, die man sich vorstellen kann, und lassen sich geduldig das Fell vollheulen.

Etwas wundervolleres, als diese vier, konnte mir gar nicht passieren …